Rückschau

Bodies in (e)Motion

From Where I Stand – Biennale für aktuelle Fotografie
19.3. – 22.5.2022

Die dritte Biennale für aktuelle Fotografie rückt unter dem Titel From Where I Stand fotografische Positionen zwischen Kunst, Journalismus und Aktivismus in den Fokus. Die von Iris Sikking, Kuratorin der Biennale 2022, ausgewählten Künstler*innen verbindet, dass sie das aus dem Gleichgewicht geratene Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Technik thematisieren und zu den daraus resultierenden weltweiten Krisen explizit Stellung beziehen. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen und mit unterschiedlichsten Medien und Materialien regen sie dazu an, über die Frage nachzudenken, wie eine lebenswerte Zukunft aussehen könnte. Die Biennale umfasst sechs Ausstellungen in sechs Häusern in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg mit Arbeiten von rund 40 internationalen Künstler*innen, Kollektiven und Fotograf*innen. 

Alles Mögliche

Ehemalige Studierende der Klasse für Medienkunst Dieter Kiessling
4.12. 2021 -13.2.2022

Ani Barseghyan, Tobias Becker, Meike Borchers, Eric Cusminus, Sierra Diamond, Elisabeth Heil, Anne-Louise Hoffmann, Berit Jäger, Hyeongsuk Kim, Franziska Kolling, Sarah Oh-Mock, Benja Riegenroth und Stephan Wiesen

 

Seit 2005 ist Dieter Kiessling Professor der Klasse für Medienkunst an der Kunsthochschule Mainz, war hier von 2014 bis 2017 als Rektor tätig. Aus seiner Klasse gingen und gehen immer wieder junge Künstlerinnen und Künstler hervor, die sich neueren analogen und digitalen Medien bedienen und damit auch überregionale Erfolge feiern. Prof. Kiessling hat so mit seiner Lehre eine ganze Generation von Künstler*innen aus Rheinland-Pfalz geprägt. In der Ausstellung „Alles Mögliche“ im Kunstverein Ludwigshafen zeigen 13 seiner ehemaligen Studierenden aktuelle Skulpturen, Drucke, Installationen, Fotografien, Videos und Performances und präsentieren das Ergebnis ihrer künstlerischen Arbeit der letzten Jahre. 

 

Urbanität in Bearbeitung

11.9. – 21.11.2021

Stephan Backes, Knut Eckstein, Sandra Köstler, Katja von Puttkamer, Ina Weber, raumlaborberlin, TU Berlin

2018 haben Zuschauer*innen des NDR-Satiremagazins „Extra 3“ Ludwigshafen zur hässlichsten Stadt Deutschlands gewählt. Tatsächlich steht die Chemiestadt am Rhein mit ihrer prekären städtebaulichen Situation modellhaft für viele andere mittelgroße deutsche Städte.

WERTstadt – Performative Urbanität

11.9. – 21.11.2021

„WERTstadt – Performative Urbanität“ bietet seinen Besucher*innen Gelegenheiten die Werte Ludwigshafens (neu) zu entdecken und sich der Nutzung des Stadtraums bewusst zu werden. Das Veranstaltungsprogramm des Kunstvereins thematisiert die konfliktgeladene urbane Topografie, die in der Stadt am Rhein allgegenwärtig ist und lädt zahlreiche Stadtakteur*innen, sowie Expert*innen von Außerhalb ein, die öffentlichen und sozialen Räume zu verändern, zu beobachten oder einfach zu benutzen. Der Wert nimmt dabei die Praxis des Wertschätzens ein und artikuliert jenseits der ökonomischen Betrachtung der Stadt die alltagsspezifischen Wichtigkeiten der Stadtbewohner*innen, die täglich das urbane Leben mitproduzieren. Geboten werden kreative Workshops, ortsspezifische Performances, Spaziergänge, Konzerte und Diskussionen.

Markus Walenzyk. Ebenbild / Nebenbild

13. März - 2. Mai; bis 11. Juli 2021 verlängert

Die erste große Einzelausstellung von Markus Walenzyk  (Jg.1976) gibt einen umfassenden Einblick in das facettenreiche Werk des Künstlers. Die Ausstellung zeigt Videoinstallationen, Skulpturen und grafische Arbeiten.

Emy-Roeder-Preis 2020

Junge Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler
5. September - 8. November 2020

Teilnehmende Künstler*innen:  
Tobias Becker, Christina Hartwich, Elisabeth Heil, Naehoon Huh, Valentina Jaffé, Yeonho Jang, Aneta Kajzer, Björn Kühn, Theresa Lawrenz, Leonie Licht, Katrin Nicklas, Hyunju Oh, Silke Schönfeld, Paul Schuseil, Tuğba Şimşek, Eleni Wittbrodt

Den Wettbewerb Junge Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler - Emy-Roeder-Preis lobt der Kunstverein Ludwigshafen bereits seit 1979 aus. Alle drei Jahre können sich Nachwuchskünstler*innen, die in Rheinland-Pfalz geboren sind, wohnen, arbeiten oder studierten, bewerben.

Aufgrund des Lockdowns Anfang März 2020 musste der bereits im November 2019 ausgeschriebene Wettbewerb mit Ausstellung zwangsläufig um ein halbes Jahr verschoben werden.  

All Art is Photography

29.2. bis 28.6.2020 (verlängert)

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung - bitte klicken "All Art is Photography"

Die zweite Biennale für aktuelle Fotografie untersucht unter dem Titel The Lives and Loves of Images, wie die Fotografie zum Symbol für die Extreme unserer Gesellschaft wurde. Kurator David Campany widmet sich in seinem Konzept den widersprüchlichen Gefühlen, die Fotografie in uns auslösen kann – von leidenschaftlicher Zuneigung bis hin zu starker Skepsis. Die Biennale zeigt insgesamt sechs Ausstellungen in sechs Häusern in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg mit zeitgenössischen und historischen Arbeiten von rund 70 internationalen Künstler*innen und Fotograf*innen.

Gestaltung der Zukunft

in Kooperation mit dem Ernst-Bloch-Zentrum
23. November 2019 bis 19. Januar 2020

Mit Laura Eckert, Florian Graf, Andrea Éva Györi, René Hüls, Ruth Hutter, The liveloveworkCollection (Bert Jacobs), Soyoung Kim, Rieke Köster, Björn Kühn, Gregory Olympio, Nelmarie du Preez, Max Ruf, Lisa Marie Schmitt, Konstantin Voit, Till Wyler von Ballmoos
Die Ausstellung Gestaltung der Zukunft. Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz 2018/19 ist eine Kooperation zwischen dem Kunstverein Ludwigshafen, dem Ernst-Bloch-Zentrum und dem Künstlerhaus Schloss Balmoral, Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur.

Anton Kokl «IF»

7. September bis 27. Oktober

Anton Kokl ist Künstler, Forscher und Erfinder. Die umfangreiche Einzelausstellung stellt das vielseitige Werk des in Mainz lebenden Künstlers Anton Kokl (*1949) vor, der sich seit 25 Jahren systematisch mit dem Phänomen der Interferenzfarbe auseinandersetzt.

Ludwigshafener Beschwerde-Chöre 2019

#BeschwerDich

Das Projekt

Kurz erklärt
#BeschwerDich und gib deinem Ärger eine Stimme! Damit riefen wir Ludwigshafener Bürgerinnen und Bürger auf, sich unserem außergewöhnlichen Ausstellungsprojekt anzuschließen. Mit Unterstützung der Musiker*innen Coco SaFir, Roland und Bernhard Vanecek wurden vier Liedtexte geschrieben, vertont und aufgeführt.  Auf YouTube können Sie die Musikvideos anschauen. Das Ziel: kleine und große Beschwerden der Ludwigshafener singend zum Stadt-Thema machen! 

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