aktueLL

  • Vernissage Gabriela Pelczarska

    DO, 24. September, 18 Uhr

    Bahnhofstraße 26, ehemalige Schlachterei

    Im Rahmen ihrer längerfristigen Recherche zu Ludwigshafen entwickelt Gabriela Pelczarska zwei neue, ortsspezifische Arbeiten, in denen sie die Stadt über ihre Verkehrswege, Infrastrukturen und automobilen Subkulturen liest. Für den Ort entsteht eine neue Skulptur aus umgearbeiteten Autoteilen, Metall und Materialien des urbanen Alltags. Darin untersucht sie, wie sich Status, Zugehörigkeit und Identität über Maschinen, Geschwindigkeit und deren Ästhetik artikulieren.

    Im Anschluss an die Vernissage lädt Ameli Klein, Direktorin des KVLU, die Gäste dazu ein, zu Fuß zur Straßenbahnhaltestelle Rathaus zu folgen, wo sich Pelczarskas Soundarbeit im Dialog mit der neuen Arbeit erschließt.

  • Gabriela Pelczarska

    16. Juli bis Oktober

    Eingangshalle Straßenbahnhaltestelle Rathaus

    Die ortsspezifische Soundarbeit in der Straßenbahnstation im ehemaligen Rathaus-Center entfaltet aus Automotorengeräuschen ein Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine und fragt im öffentlichen Raum nach Humanität und Utopie.

  • Coco Fusco

    16. Juli bis Oktober

    Schaufenster Rathausplatz 21

    Die Schwarz-Weiß-Videoinstallation „Dolores from 10 to 10" rekonstruiert auf Überwachungsmonitoren, was die Kameras sahen, als eine mexikanische Maquiladora-Arbeiterin zwölf Stunden eingesperrt wurde, um sie zur Kündigung zu zwingen.

  • Emmélie Lempert

    16. Juli bis Oktober

    Schaufenster Rathausplatz 21

    Die Künstlerin zeigt neue textile Bildobjekte, die den weiblichen Körper als Schnittstelle von Kontrolle und Widerstand inszenieren – fremd-vertraute Hüllen zwischen historischer Wäsche und utopischer Möglichkeitsform.

  • Haru Apa Nyx

    16. Juli bis Oktober

    Schaufenster Rathausplatz 21

    Eine neue Glasarbeit in Tiffany-Technik, in der die Künstlerin ihre Faszination für die Insektenwelt – Panzer, Symmetrie, Metamorphose und die dominante Rolle des Weibchens – in glitzernde, quasimythologische Bilder des autoerotischen weiblichen Körpers übersetzt.

  • Driton Selmani

    16. Juli bis Oktober

    Schaufenster Rathausplatz 21

    Die Videoarbeit „Utopia, The Place That Doesn’t Exist" entstand 2009, nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo, die mit einer einfachen Geste im öffentliche Raum von Prishtina die Idee von Grenzen, Staatlichkeit und nationaler Utopie hinterfragt.

  • Raul Walch

    16. Juli bis Oktober

    Platz der Deutschen Einheit, vor Rhein-Galerie

    Mit Die Angst der Architektur vor den Farben bringt Raul Walch Farbe als bewegliches Ereignis in den öffentlichen Raum zurück. Die fünf Fahnen reagieren auf Wind und Licht und verwandeln das Rheinufer in einen Ort, an dem Wahrnehmung, Atmosphäre und gemeinschaftliche Aneignung der Stadt neu erfahrbar werden.

  • Katinka Eichhorn

    7. Mai bis Oktober

    Bismarckstraße / Ecke Schulstraße
    Fahnenrondell

    Katinka Eichhorn schafft Objekte aus Textil, in denen Zeichnungen eine zentrale Rolle spielen. Für die Bismarckstraße entwickelt Eichhorn eine großformatige Neuproduktion, eigens für die vorhandenen Fahnenmasten und Schaukästen im Herzen der Straße konzipiert. Ihre textilen Arbeiten reagieren auf die Materialität der Innenstadt: auf die Fliesenfassaden, die gedämpfte Farbigkeit und die horizontale Strenge der Nachkriegsarchitektur. 7

  • Haru Apa Nyx

    7. Mai bis Oktober

    Parkinsel

    Haru Apa Nyx zeigt auf der Parkinsel – Ludwigshafens grünem Stadtteil, einem schmalen Streifen zwischen Rhein und Stadt – eine großformatige Fahne. Die Arbeit zeigt eine weibliche Figur in der Natur: eine Bildtradition, die von der Antike bis zur Romantik reicht und in der die Frau als Teil der Natur, als Allegorie, als Ideal erscheint. Was als klassisches Motiv beginnt, löst sich in Flächen, Linien und Farbe auf – und stellt damit die Frage, welche Bilder von Weiblichkeit und Natur wir mit uns tragen, und welche wir neu erfinden müssen.

  • Noah Fischer

    Innenstadt

    24 Fragen an die Stadtbevölkerung sind im öffentlichen Raum sichtbar: auf Litfaßsäulen entlang der Bismarckstraße, als Plakate in der Innenstadt und als großformatige Banner an markanten Gebäuden. Die Fragen sind offen formuliert: Was liebst du an Ludwigshafen? — Wofür sollte Ludwigshafen mutiger sein? — Was möchtest du kommenden Generationen hinterlassen? — Die Zukunft von Ludwigshafen beginnt, wenn …

    Das Projekt basiert auf New York 2044 des New Yorker Künstlers Noah Fischer und wird erstmals in Deutschland realisiert. Die Antworten fließen in eine mehrsprachiges Flugblatt ein: MACHEN SIE MIT!

  • PLAKATSAMMLUNG SEEFELDER

    Rhein-Galerie
    Mo-Sa 10-20 Uhr

    Historische Plakate aus den 1950- und 1960er-Jahren kehren als kulturelle Entdeckungsroute in ausgewählte Schaufenster im Obergeschoss der Rhein-Galerie zurück.

    Weitere Informationen zur Sammlung

  • ARTISTS’ BOOKS

    7. Mai bis Oktober

    im 3. Obergeschoss der Stadtbibliothek Ludwigshafen
    Bismarckstraße 44-48

    Di–Fr 10–19 Uhr, Sa 10–15 Uhr

    Eine Auswahl von Künstlerinnen- und Künstlerbüchern, die Utopie als offenen Prozess begreifen – lesbar, blätterbar, kostenlos zugänglich.

    Mit Werken von: Ștefan Câlția: „Monștrii Războiului”, Lisa Marie Schmitt: „About Fences, Defense and Non-Human Gatekeepers", Laure Catugier: „A Never-Ending Stone", Laure Catugier:„Architecture Is Frozen Music" Laure Catugier „Architecture Is Frozen Music #", Timo Vaittinen: „Highway", Studio Muoto: „Holy Highway", David Gallo: „Moving Through Images", Lea Pelivan, Toma Plejić, Damir Gamulin: „Ping – Repository of the Future", Henrike Naumann, Angela Schönberger, Andreas Brandolini: „Tumbling Ruins", Elsa Werth: „Un Jour dans le Monde (4 octobre 2019)", Matt Leines: „Vignettes From The Zenith City Archives"

vergangen

  • Katarina Burin

    16. Juli bis 8. August

    Kulturzentrum dasHaus, Bahnhofstraße 30

    Katarina Burin entwickelt für das Kulturzentrum dasHaus eine ortsspezifische Skulpturengruppe, die Ludwigshafens Nachkriegsarchitektur als materielles Archiv gesellschaftlicher Zukunftsvorstellungen befragt. Zwischen Architektur, Erinnerung und Anti-Monument eröffnet „Ludwigshafen Künstliche Ruine / Ludwigshafen Ruin Folly“ neue Perspektiven auf die unerfüllten Versprechen der Moderne.

  • Raul Walch

    16. Juli bis 8. August

    Platz der Deutschen Einheit, vor Rhein-Galerie

    „Blochbrunnen (Erbauung von Imagination)“ Die ortsspezifische Installation greift den Grundriss des längst vergessenen „Ludwigsbrunnens" auf und verwandelt ihn in eine temporäre Skulptur, gespickt mit Wortfragmenten und Zitaten Ernst Blochs. Zugleich verweist die Arbeit auf den fragilen Umgang mit Wasser als lebensnotwendiger Ressource.

  • Maria Mayland

    7. Mai bis 26. Juli

    Kiosk
    Hafenstraße 2, Parkinsel

    Sa-So 11-17 Uhr und auf Anfrage

    Maylands Filmarbeit — A Wideness, Opening and Closing, zeigt häusliche Räume in 16mm-Vignetten – nützliche und sentimentale Objekte, praktische und dekorative Ecken, vereint in jener heterogenen Harmonie bewohnter Orte. Auf der Tonebene entfaltet sich ein Gespräch mit Maxi Wallenhorst und Kuku Schrapnell über queere Geschichtsschreibung, politische Ängste, Ästhetik und Inkohärenz.

  • Workshop: Die Zukunft zeichnen. Innenstadt / Urbanität

    für Jugendliche ab 13 Jahren

    25. Juli, 11–13 Uhr

    Atelier unARTig
    Rathausplatz 10, Eingang links

    Wie sieht die Welt von morgen aus? Gemeinsam Zukunftsideen entwickeln und auf Papier bringen. Verschiedene Materialien, persönliche Zukunftswelten.

    Kursleitung: Marlene Hick, Künstlerin und Kunstpädagogin

    kostenfrei, Anmeldung unter info@kunstverein-ludwigshafen.de

  • Workshop zu Raul Walch: Bewegtes Blau. Wasser & Bewegung

    Beschreibung erscheint hier

    für Kinder ab 8 Jahren

    24. Juli, 11–13 Uhr

    Platz der Deutschen Einheit, vor Rhein-Galerie

    Zwischen Pool und Rhein: Zeichnen und Malen inspiriert von der Wasserinstallation. Mit verschiedenen Blautönen experimentieren. Kursleitung: Marlene Hick, Künstlerin und Kunstpädagogin.

    Kursleitung: Marlene Hick, Künstlerin und Kunstpädagogin

    kostenfrei, Anmeldung unter info@kunstverein-ludwigshafen.de

  • Sommerfest / Hausgeburtstag

    70 Jahre Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus

    23. Juli

    Bismarckstraße 44-48

    17 Uhr Baustellenbegehung:
    Alle Plätze sind bereits belegt. Vielen Dank für Ihr Interesse.

    18 Uhr Geburtstagsparty vor dem Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus mit Torte und Prosecco

    Geburtstagstoasts

    • Prof. Dr. Klaus Blettner
      Oberbürgermeister der Stadt Ludwigshafen

    • Dr. Bernhard Nick
      Vorstandsvorsitzender Kunstverein Ludwigshafen

    • Stefanie Kleinsorge
      Bereichsleitung Kultur der Stadt Ludwigshafen

    • Anna Katharina Rapp
      Leitung Gesellschaftliches Engagement BASF SE

    • Dr. Regina Heilmann
      Leitung Stadtmuseum Ludwigshafen

    Festrede von Ameli M. Klein

  • Vernissage in Bewegung

    Katarina Burin / Coco Fusco / Emmélie Lempert / haru apa nyx / Gabriela Pelczarska / Driton Selmani / Raul Walch

    16. Juli, 18 Uhr

    Gemeinsam ziehen wir durch Ludwigshafen und erleben an drei Stationen ortsspezifische Produktionen im öffentlichen Raum.

    18 Uhr: Vorplatz Kulturzentrum dasHaus, Bahnhofstraße 30
    KATARINA BURIN

    19 Uhr: Schaufenster, Rathausplatz 21
    EMMÉLIE LEMPERT / HARU APA NYX / COCO FUSCO / DRITON SELMANI

    19 Uhr: Eingangshalle Straßenbahnhaltestelle Rathaus
    GABRIELA PELCZARSKA

    20 Uhr: Platz der Deutschen Einheit, vor Rhein-Galerie, Im Zollhof 4
    RAUL WALCH

  • Künstlerinnen-Gespräch mit Katinka Eichhorn, haru apa nyx, Maria Mayland

    25. Juni, 18 Uhr

    Kiosk Hafenstraße 2, Parkinsel

    Die Künstlerinnen Katinka Eichhorn, haru apa nyx und Maria Mayland sind im Gespräch mit Ameli M. Klein.

  • ARTISTS’ BOOKS - Präsentation

    20. Juni, 11 Uhr

    Schulungsraum im EG, Stadtbibliothek Ludwigshafen

    Bismarckstrasse 44–48

    Ameli M. Klein präsentiert die Auswahl an Künstler*innenbücher zum Thema Utopie:

    Ștefan Câlția: „Monștrii Războiului”, Lisa Marie Schmitt: „About Fences, Defense and Non-Human Gatekeepers", Laure Catugier: „A Never-Ending Stone", Laure Catugier: „Architecture Is Frozen Music" Laure Catugier „Architecture Is Frozen Music #", Timo Vaittinen: „Highway", Studio Muoto: „Holy Highway", David Gallo: „Moving Through Images", Lea Pelivan, Toma Plejić, Damir Gamulin: „Ping – Repository of the Future", Henrike Naumann, Angela Schönberger, Andreas Brandolini: „Tumbling Ruins", Elsa Werth: „Un Jour dans le Monde (4 octobre 2019)", Matt Leines: „Vignettes From The Zenith City Archives"

    In Kooperation mit der Stadtbibliothek Ludwigshafen.

  • Kuratorinnen-Führung

    23. Mai, 11 Uhr 

    Fahnen-Rondell Bismarckstraße / Ecke Schulstraße

    Direktorin und Kuratorin des Kunstvereins Ludwigshafen Ameli M. Klein führt durch die Werke des Ausstellungsprojekts in der Innenstadt und schließlich bis zur Parkinsel.

    keine Anmeldung nötig

  • KATARINA BURIN

    22. Mai 2026, 18 Uhr
    Künstlerinnengespräch und Vorstellung neuer Skulptur

    Vorplatz Kulturzentrum dasHaus
    Bahnhofstrasse 30

    Die Künstlerin befragt in ihrer neuen ortsspezifischen Skulptur die Nachkriegs-architektur Ludwigshafens: Was bleibt von den Versprechen der Moderne, wenn ihre Strukturen zu erodieren beginnen?

    In Zusammenarbeit mit Barac Mannheim.

  • WORKSHOP

    Urban Sketching in LU

    Samstag 9.5., 14 - 16 Uhr 

    Für Kinder ab 12 Jahren

    Wir nehmen die Stadt um uns herum genau unter die Lupe und erforschen sie mit Stift und Pinsel. Mit Klemmbrett und Papier machen wir uns auf den Weg durch die Stadt und halten an einzelnen Orten, um sie mit experimentellen, schnellen Skizzen festzuhalten. Start- und Endpunkt des Zeichen-Rundgangs ist das Atelier unARTig, in dem wir gegen Ende des Workshops die Zeichnungen mit Details und Farbe versehen können.

    Kursleitung: Marlene Hick, Künstlerin und Kunstpädagogin

    Atelier unARTig, Rathausplatz 10

    Anmeldung unter info@kunstverein-ludwigshafen.de

  • WORKSHOP

    Urban sketching in LU

    Freitag 8.5., 17 - 19 Uhr 

    Für junge Erwachsene & alle, die Lust haben

    Wir betrachten die Stadt um uns herum und erforschen sie mit Stift und Pinsel. Mit Klemmbrett und Papier machen wir uns auf den Weg durch die Stadt, wählen bestimmte Plätze aus und halten sie mit experimentellem Strich fest. Dabei liegt der Fokus auf architektonischen Besonderheiten und Kunst im öffentlichen Raum. Start- und Endpunkt des Zeichen-Rundgangs ist das Atelier unARTig, wo wir gegen Ende des Workshops die Zeichnungen mit Details und Farbe fertigstellen können.

    Kursleitung: Marlene Hick, Künstlerin und Kunstpädagogin

    Atelier unARTig, Rathausplatz 10

    Anmeldung unter info@kunstverein-ludwigshafen.de