Beating Pulses. Tomás Espinosa

Beating Pulses. Tomás Espinosa

24.9.2022

Mit dem Workshop und der dazugehörigen Lichtperformance Beating Pulses des Künstlers Tomás Espinosa lädt der Kunstverein die Ludwigshafener Bevölkerung ein, dem Herzschlag ihrer Stadt nachzuspüren. In einem für alle gesellschaftlichen Gruppen offenen, mehrtägigen Angebot wird unter Anleitung Espinosas eine umfangreiche körper- und inhaltsbasierte Erforschung der Geschichte und Gegenwart Ludwigshafens durchgeführt und gemeinsam eine ausdrucksstarke Choreografie erarbeitet. Diese wird am Abend des 24. September 2022 in Form einer durch die Innenstadt wandernden partizipativen Performance mit bis zu 40 pulsierenden Lichtskulpturen für ein breites Publikum zur Erfahrung. Dabei bestehen die Möglichkeiten, mit dem Leuchten der tragbaren Skulpturen einen singulären Rhythmus, aber auch einen kollektiven Pulsschlag als Gruppe zu finden sowie ephemere Architekturen und temporäre Räume zu kennzeichnen. Das Projekt Beating Pulses möchte den Teilnehmer*innen ihre Heimatstadt als ständig pulsierendes Reservoir an Erfahrungen und Erinnerungen näher bringen und die Möglichkeit eröffnen, Ludwigshafen wortwörtlich in neuem Licht zu betrachten. Der eigene Körper steht im Zentrum des künstlerisch angeleiteten Research-Projekts und ist zugleich ihr wichtigstes Ausdrucksmittel: Der Ort, den wir Heimat nennen, wird mit Haut und Haar erspürt und seine Auswirkung auf unsere Existenz ergründet. Kollektivität, Intimität und Einsamkeit werden in Referenz zum urbanen Raum erlebbar.

21.-24.9.2022, 16-20 Uhr
Beating Pulses, Workshop
Bis zu 10 Teilnehmer*innen
Es winkt eine kleine Aufwandsentschädigung!
Keine Vorerfahrung nötig.
Anmeldung erforderlich unter: info@kunstverein-ludwigshafen.de

24.9.2022, 20.30 Uhr
Beating Pulses, Performance
Treffpunkt: Vor der Rhein-Galerie Ludwigshafen
Keine Anmeldung oder Vorerfahrung erforderlich.
Die Performance findet im Rahmen der Tour der Kultur in Ludwigshafens statt.

Tomás Espinosa (*1985 in Bogotá, Kolumbien, lebt in Berlin) hat Bildende Kunst in Bogotá und Berlin studiert und hat u. a. am Programm „Institut für Raumexperimente“ der Universität der Künste Berlin unter der Leitung von Olafur Eliasson teilgenommen. Espinosas künstlerische Arbeit war in zahlreichen Ausstellungen international zu sehen, u. a. in Dresden, Frankfurt, Prag und Singapur. In seinen Performances, Interventionen und Workshops, die häufig im öffentlichen Raum auf der Straße stattfinden, entwickelt er Übungen des Erinnerns, die unsichtbare und unerzählte Realitäten sichtbar machen.