Markus Walenzyk. Ebenbild / Nebenbild - bis auf Weiteres geschlossen.

13. März bis 2. Mai 2021

Der Kunstverein Ludwigshafen ist bis auf Weiteres geschlossen!

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation muss der Kunstverein Ludwigshafen ab Dienstag, den 23. März 2021 erneut bis auf Weiteres geschlossen bleiben.
Die Ausstellung von Markus Walenzyk Ebenbild Nebenbild wird zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt. Über den konkreten Termin für die Wiederöffnung informieren wir Sie zeitnah.
Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen sehr, Sie bald wieder im Kunstverein Ludwigshafen begrüßen zu können!

Zur Einstimmung und Information hören Sie vorab den Radiobeitrag des SWR2: https://www.swr.de/swr2/kunst-und-ausstellung/die-erste-grosse-einzelschau-markus-walenzyk-im-kunstverein-ludwigshafen-100.html
 

Die erste große Einzelausstellung von Markus Walenzyk  (Jg.1976) gibt einen umfassenden Einblick in das facettenreiche Werk des Künstlers. Die Ausstellung zeigt Videoinstallationen, Skulpturen und grafische Arbeiten.

Markus Walenzyk beschäftigt der Mensch – sein Selbstbildnis, sein Porträt, als innere Vorstellung, als Idee und Experiment: Bilder, Formen, Fratzen, Masken, welche den Körper verändern, verwandeln, entstellen oder sich von ihm lösen, unabhängig werden, sich auf und durch ein neues Medium übertragen. Es entstehen künstliche Gestalten, Imitationen, rätselhafte Objekte, Appropriationen, Metamorphosen, Archetypen, die Körper und Gesicht überformen, deren Platz einnehmen und so zum Ausdruck von Erfahrung, Erinnerung und Identität werden.

Walenzyks performative Videos bestechen durch einfache Settings, die anfangs meist ganz harmlos daher kommen, jedoch im Verlauf eine dramatische Steigerung erfahren. Dabei steht der Künstler immer selbst im Mittelpunkt des Geschehens: Es ist sein Körper, oftmals nur sein Gesicht, das durch unterschiedlichste von ihm selbst ausgeführte Aktionen extremen Veränderungen unterzogen wird. Dabei geht er mitunter bis an die Schmerzgrenze. So taucht er beispielsweise sein Gesicht in flüssiges Wachs, verklebt es mit Pflaster oder macht Abdrücke seines Antlitzes.

Eigens für die Ausstellung sind ein Video, plastische und grafische Arbeiten entstanden. Im spannungsvollen Dialog korrespondieren die Werke miteinander; variieren in den Medien, kreisen aber immer um das eine Thema - die künstlerische Befragung von Identität.

Vita:
1976 in Wiesbaden geboren
1999 - 2001 Mediengestalter für Digital- und Printmedien
2003 - 2008 Hochschule Mainz, Fachrichtung Medien-Design (Diplom Medien-Design)
2009 - 2013 Kunsthochschule Mainz (Diplom Bildende Kunst)
Lebt und arbeitet in Mainz