Kunstfahrt Basel

Kunstfahrt Basel

Termin: Samstag, 21.9.2019

„William Kentridge. A poem that is not our own“, Kunstmuseum Basel und „Rebecca Horn. Körperphantasien”, Museum-Tinguely

Der Südafrikaner William Kentridge (*1955) gehört zu den international bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern. Er ist nicht nur bildender Künstler, sondern auch Filmemacher und Regisseur. Seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten bewegt sich sein umfassendes Schaffen durch unterschiedliche künstlerische Medien wie Animationsfilm, Zeichnung, Druck, Theaterinszenierung und Skulptur. In der in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler konzipierten Ausstellung werden im Kunstmuseum Basel neben zeichnerischen und filmischen Werken aus den 1980er und 1990er Jahren auch Arbeiten aus der jüngeren Produktion des Künstlers gezeigt. Seine teils raumfüllenden Arbeiten und Installationen setzen sich mit sozialen und ethnischen Konflikten in Südafrika und Europa auseinander; in den jüngsten Werken mit der wenig erforschten Rolle Südafrikas im 1.Weltkrieg.

Das Museum Tinguely und das Centre Pompidou-Metz präsentieren in einem gemeinsamen Projekt die Künstlerin Rebecca Horn (*1944). Metamorphosen – biologische, chemische, mythologische und phantastische Prozesse kennzeichnen ihr Werk, das sich oftmals im Grenzbereich verschiedener künstlerischer Disziplinen wie Installationen, Performances, skulpturale Raum-Installationen, kinetische Objekte, poetische Texte, Film und Zeichnung bewegt. Die besondere Bedeutung des Moments der Verwandlung bildet den gemeinsamen Ausgangspunkt für die zwei zeitgleich stattfindenden Ausstellungen. In der Präsentation in Basel stehen die Transformationsprozesse von Körper und Maschine im Mittelpunkt. 

Reiseleitung: Barbara Auer

William Kentridge, More sweetly play the dance, 2015, 8-Channel Video Installation, ©William Kentridge, Courtesy of the artist and Marian Goodman Gallery ©studiohanswilschutEYEFILM