Rückschau

DELTABEBEN

Regionale 2018
1.9. - 21.10.2018

Die Regionale DELTABEBEN findet seit 2010 alle zwei Jahre im Wechsel diesseits und jenseits des Rheins statt und rückt die aktuelle Kunstlandschaft der Metropolregion Rhein-Neckar in den Fokus. 2018 findet die mittlerweile fünfte Ausgabe des inzwischen fest als Biennale der Region etablierten Ausstellungsprojekts wieder in Ludwigshafen statt: gemeinsam ausgerichtet von Wilhelm-Hack-Museum und Kunstverein Ludwigshafen. Die stilistische Vielfalt und die große Bandbreite künstlerischer Techniken machen den besonderen Reiz dieser Überblicksausstellung aus: Malerei, Zeichnung, Fotografie und Video sind ebenso vertreten wie Skulptur, Installation und Performance.
Die Auswahl der beteiligten Künstlerinnen und Künstler erfolgte durch insgesamt 15 Nominatoren – Kuratoren, Kunstkritiker oder Akademieprofessoren aus der Region sowie Vertreter der ausrichtenden Ausstellungshäuser – die jeweils zwei künstlerische Positionen benennen konnten. So bekommen 30 Künstlerinnen und Künstler aller Altersgruppen, die im erweiterten Rhein-Neckar-Raum ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt haben, eine Plattform zur Präsentation ihrer Arbeiten.

Wir zeigen's euch!

10 Jahre unARTig
6. Mai bis 1. Juli 2018

Der Kunstverein Ludwigshafen hat 2008 die Kinder- und Jugendkunstschule unARTig gegründet und feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum mit einer umfangreichen Ausstellung in der großen Ausstellungshalle. Dort werden die Arbeiten unserer "jungen Künstler und Weltentdecker“ aus diversen vergangenen und aktuellen Kursen und Workshops  präsentiert. Kinder und Jugendliche zeigen, was sie in der Jugendkunstschule unARTig erleben und kreativ umgesetzt haben: angefangen bei den kleinsten Kindern (ab vier Jahren) in der Früherziehung bis zu unseren Teenagern, die im „Offenen Atelier“ unter künstlerischer Anleitung frei mit den unterschiedlichsten Materialien experimentieren.

Mwangi Hutter

Innocent of Black and White
27. Januar - 15. April 2018

Selbsterkundung und Körpererfahrung sind die zentralen Themen im Werk des Künstlerpaars Mwangi Hutter. Sie arbeiten mit Video, Klang, Fotografie, Installation, Skulptur, Malerei und Performance. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit ist immer der menschliche Körper, genauer gesagt ihr eigener, der in fast allen Arbeiten in Erscheinung tritt. Ihre Performances, Videoarbeiten und Fotografien entwickeln sie aus selbst konzipierten, oftmals ritualartigen Handlungen, die auf das Engste mit ihren eigenen Erfahrungen und ihrer persönlichen Geschichte verbunden sind. Ihr grundsätzliches Verständnis von Wissen, das sie nicht als einen rein intellektuellen Prozess, sondern vielmehr als ein ganzheitliches Verständnis von Körper, Geist und Seele verstehen, bildet das Fundament ihrer künstlerischen Arbeit, die für sie immer eine Reise zu sich selbst, eine intensive Selbsterkundung und Erforschung der eigenen Körperlichkeit beinhaltet.

SUK

Ein partizipatorisches Projekt mit Geflüchteten aus der Region Ludwigshafen
19. November - 10. Dezember 2017

Die Ausstellung SUK präsentiert und dokumentiert die Ergebnisse eines Projekts, das unter der Anleitung des Künstlers Philipp Morlock von Februar bis März 2017 mit jungen Geflüchteten aus Ludwigshafen stattgefunden hat. In der Werkstatt des Künstlers wurden gemeinsam unter handwerklicher Anleitung verschiedene Sitzmöbel gebaut, die jetzt im Kunstverein Ludwigshafen ausgestellt werden und zum Gespräch einladen. Mit den Stühlen und Bänken soll ein Ort geschaffen werden, der neue Möglichkeiten der Begegnung und der Kommunikation zwischen Einheimischen und Geflüchteten bietet. Viele Geflüchtete suchen zum Erlernen der deutschen Sprache immer noch Sprachpaten. Die Ausstellung bietet dafür eine Art "Kontaktbörse". Unter dem Motto "Sprich mit mir" lädt der Kunstverein Ludwigshafen von Dienstag bis Sonntag zwischen 16 bis 18 Uhr deutsch sprechende Personen und Geflüchtete ein, auf unkomplizierte Weise miteinander in Kontakt zu treten, ins Gespräch zu kommen und bestenfalls gemeinsam eine Sprachpatenschaft einzugehen.

Farewell Photography

Biennale für aktuelle Fotografie
9. September - 5. November 2017

Global Players - Wie lassen sich Fotografie, Ökonomie und Migration zusammen denken?

Die erste Biennale für aktuelle Fotografie verabschiedet sich von der Fotografie, wie sie bisher bekannt ist. Unter dem Titel Farewell Photography beleuchtet ein sechsköpfiges Kuratorenteam einen sich radikal verändernden Umgang mit Bildern im digitalen Zeitalter und präsentiert einen anderen Blick auf die Geschichte der Fotografie. In sieben Kapiteln, in sieben Häusern der Region, zeigt die Biennale Arbeiten von mehr als 60 internationalen Fotografinnen und Fotografen, Künstlerinnen und Künstlern. 

Bettina van Haaren

Waldwasen durchlöchert
20. Mai - 16. Juli 2017

Der Kunstverein Ludwigshafen widmet der bildenden Künstlerin Bettina van Haaren eine große Einzelausstellung, in welcher umfassend ihr Werk präsentiert wird. Seit Mitte der 1980er Jahre hat sich Bettina van Haaren in ihrem malerischen, zeichnerischen und druckgrafischen Werk fast ausschließlich der Darstellung des eigenen, fast ausnahmslos nackten Körpers verschrieben. Sie selbst bezeichnet diese zum Teil äußerst intimen Darstellungen ihres Körpers als Selbstbildnisse und grenzt sich damit von der allgemein üblichen Bezeichnung des Selbstaktes ab. Der weibliche Körper dient Bettina van Haaren als Möglichkeit der visuellen Hinterfragung von Identität, Geschlecht, sozialer Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Rolle. In diesen Kontext reihen sich die Selbstbilder Bettina van Haarens ein, die zahlreiche autobiografische Bezüge erkennen lassen. Während in den 1990er Jahren Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft die beherrschenden Themen ihrer künstlerischen Arbeit sind, rückt dieser Lebensabschnitt im Laufe der Jahre in den Hintergrund; die Künstlerin setzt sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen zu Natur, Umwelt, Konsum, Krieg und Gewalt auseinander.

Emy-Roeder-Preis 2017

Junge Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler
11. März - 30. April 2017

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Adam Cmiel, Isabelle Faragallah, Sebastian Haslauer, Ekaterina Hildmann, Rieke Köster, Judith Leinen, Leonie Licht, Miki Lin, Friederike Nastold, Dominik Schmitt, Kathrin Schneider, Paul Schuseil, Tugba Simsek, Johannes Hugo Stoll, Lena Trost, Julia Lia Walter, Lisa Weber, Marie Welsche, Stephan Wiesen.

Julia Lia Walter | Amplitude, 2017, Projektion, Aquarell auf Papier, Sound, ©Julia Lia Walter | Emy-Roeder-Preis 2017 

Björn Drenkwitz

As Time Goes By
19. November 2016 - 15. Januar 2017

Die Nachwuchsförderung junger Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler ist wichtiger Bestandteil des Ausstellungsprogramms des Kunstvereins Ludwigshafen. Der Videokünstler Björn Drenkwitz hat bereits 2011 mit der Verleihung des Emy-Roeder-Preises eine der renommiertesten Auszeichnungen des Landes erhalten. Er gibt nun in seiner ersten großen Einzelausstellung im Kunstverein Ludwigshafen einen Überblick über seine in den vergangenen Jahren und aktuell für die Ausstellung entstandenen Arbeiten. Neben drei Großprojektionen in der Ausstellungshalle werden weitere Videos auf Monitoren sowie eine Auswahl seiner konzeptuell entwickelten Objekte, Grafiken und Fotografien präsentiert. 

Timelines

Gruppenausstellung
17. September - 6. November 2016

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: 
Siegfried Anzinger, Collaboration_Patrycja German / Holger Endres, Claudia Desgranges, Peter Dreher, Byung Chul Kim, Karin Hoerler, Herlinde Koelbl, Jürgen Krause, Ae Hee Lee, Pia Linz, Oscar Muñoz, Jens Risch, Jan Schmidt, Claus Stolz, Konstantin Voit. 

Maziar Moradi

Ich werde deutsch
23. April - 26. Juni 2016

Der Kunstverein Ludwigshafen präsentiert in einer ersten großen Einzelausstellung den deutsch-iranischen und in Berlin lebenden Fotografen Maziar Moradi. Maziar Moradi erhielt 2007 den Otto-Steinert-Preis, 2009 den Preis für Dokumentarfotografie der Wüstenrot Stiftung und 2010 förderte die Stiftung Kunstfonds sein Buch "1979", das sich mit dem Wandel der iranischen Gesellschaft nach dem Sturz des Schah-Regimes auseinander setzt. 

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