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Halle / Studio
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(keine) Angst

   
  kunst halle a
 
kunst büro

12.09-02.11. 08. In Kooperation mit zeitraumexit und Mannheimer Kunstverein. Im Rahmen des Festivals "Wunder der Prärie"

 
kunst studio
 
Vernissage 11.09. 2008 19 Uhr
Programm

 

 

Christoph Draeger

Apocalypse Places
Hurricane David, Dauphin Island, 2005

Acryljetdruck auf Jigsaw-Puzzle
47,5x65,5 cm

Courtesy:magnus müller

 
Jahresgaben
 
Kataloge
 
 

Eva Teppe

Half Awake Half Asleep, 2006
Video projection
Courtesy: Galerie Anita Beckers, Frankfurt a.M.


 
Kunst Halle allgemein:
Im ersten Obergeschoß des Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Hauses befindet sich die 500 qm große Ausstellungshalle des Kunstvereins. Das 50er Jahre Gebäude in der Innenstadt hat nach dem Umbau einen ganz besonderen Charme. Durch das Öffnen der Zwischendecke ist das gewaltige und ursprünglich verdeckte Tonnengewölbe nun sichtbar. Die übersichtlich und klar strukturierte Halle mit Oberlichtfenster stellt einen äußerst attraktiven Ausstellungsraum dar.
 
   
   
 

Adam Thompson

Ohne Titel, (Globe), 2007 Courtesy: Bernhard Knaus Fine Art


   
   

   
   
 

Der Kunstverein Ludwigshafen zeigt in Kooperation mit dem Mannheimer Kunstverein sowie dem Projektbüro „zeitraumexit“ in Mannheim für September 2008 eine umfangreiche Ausstellung zum Thema Angst.

In der Ausstellung sind folgende KünstlerInnen vertreten: Olaf Otto Becker, Rod Dickinson und Tom McCarthy, Christoph Draeger, Boris Eldagsen, Peter Granser, Markus Keibel , Kalle Laar, Jenny Marketou, Björn Melhus, Jonathan Monk, Tony Oursler, Thomas Ruff, Nedko Solakov, Stih & Schnock , Eva Teppe, Adam Thompson und Mia Unverzagt.

Mit dem Wort Angst im weiteren Sinn bezeichnet man heute einen äußerst breit gefächerten und vielschichtigen Phänomenbereich. Er kann von der konkreten Furcht vor z. B. einem bestimmten Gegenstand oder einer Situation, über Lebens-, Existenz- und Weltangst bis zur Angst als Wesensbestandteil menschlichen Seins reichen.

Die Ausstellung im Kunstverein Ludwigshafen wird das universelle und komplexe Gefühl Angst von unterschiedlichen Seiten beleuchten und seinen verschiedenen Ausprägungen nachspüren: der konkreten Furcht vor z. B. einem bestimmten Gegenstand oder einer Situation, über Lebens-, Existenz- und Weltangst bis zur Angst als Wesensbestandteil menschlichen Seins. Die Ausstellung wird exemplarisch einzelne Aspekte zum Thema Angst in unserer Gesellschaft beleuchten. Neben den alltäglichen Ängsten (z. B. Angst vor dem Fremden, Angst vor sozialem Abstieg, Angst vor dem Alter, Krankheit und Tod) sollen Ängste im gesellschaftlichen und politischen Bereich im Zentrum der Ausstellung stehen (z. B. Angst vor Krieg, Terror, Umweltkatastrophen, vor dem Klimawandel etc.).

Ein wichtiger Aspekt der Ausstellung ist, Angst nicht nur im negativen Sinn als ein lähmendes Phänomen zu beleuchten. Angst soll auch im positiven Sinn als ein wichtiges Signal, das den Menschen schützt und als ein Aktivität förderndes Moment begriffen werden. Weiter wird die Ausstellung der Frage nachgehen, inwieweit in unserer heutigen medialen Welt überhaupt noch zwischen wirklich begründeten Ängsten und Ängsten, die auf Manipulation basieren unterschieden werden kann.

Zur Ausstellung erscheint der Katalog.

In Kooperation mit:
zeitraumexit, Mannheim
Mannheimer Kunstverein

Führungen:

Jeden Sonntag um 14.00 Uhr findet eine Führung durch die Ausstellung statt.

Führungstermine:
14.09. Torsten Kappenberg
21.09. Claudia Schmidt
28.09. Torsten Kappenberg
05.10. Claudia Schmidt
12.10. Claudia Schmidt
19.10. Torsten Kappenberg
26.10. Torsten Kappenberg
02.11. Claudia Schmidt

LESUNG zur Ausstellung im Kunstverein „(keine) Angst“

am Sonntag, 19.10.2008
um 16.00 Uhr

„Verrückt! Vor Angst“ – Szenische Lesung
mit der „ neuen Studiobühne Ludwigshafen“

Angst ist ein existentielles Gefühl. Jeder hat Angst und jeder hat vor etwas Anderem Angst. Sie ist ein ständiger Begleiter der Künstler. Angst vor dem Misserfolg, Angst sich nicht selbst zu genügen. Angst, sich zu verlieren, nicht mehr ICH zu sein. Die Angst ist ein Produkt der schwarzen Schatten,
die in uns wohnen und die uns mit unseren verborgensten Regungen konfrontieren und malträtieren.
 
Mitglieder der „neuen Studiobühne Ludwigshafen“
lesen Texte von Sarah Kane, Kurt Cobain und Ken Campbell.

Im Anschluss an die Lesung führen
Barbara Auer und Sarah Debatin
durch die Ausstellung im Kunstverein, die mit Fotografien, Videos, Skulpturen und Installationen das komplexe Phänomen Angst auf ganz unterschiedliche Weise erleben lässt.

Mitwirkende: „neue Studiobühne Ludwigshafen“
mit Hedwig Franke, Sascha Koal, Dirk Mühlbach,
Mathias Wendel unter der Leitung von Rainer Escher
Ort: Theatersaal und Kunstverein
im Bürgermeister-Reichert-Haus,
Bismarckstraße 44-48, Ludwigshafen

Eintritt: 3 € /2 € (incl. Ausstellung)

Konzertmatineen:

Sonntägliche Konzertmatineen der pfälzischen Musikgesellschaft
e. V. statt. Termine s. unter Programm

 

     

Mit freundlicher Unterstützung von:

BASF
Chemical Company

Besucher mit Rheinpfalz-Card erhalten ermäßigten Eintritt

 

 

 

 
 
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