Eine
Ausstellung im Rahmen des Monats der Fotografie
Teilnehmende
Künstlerinnen und Künstler:
klasse
Nicole Ahland Jan Brockhaus Dirk Brömmel Björn Drenkwitz Esben
Fest Sylvia Frantzmann Marcus Höhn Christian Hörder I. Helen
Jilavu Krystian Kokot Astrid Kruse Lilian Leckert Matthias Matzak Sabine
Mittermeyer Kai Pelka Markus Reintgen Caio Reisewitz Erik Schmelz Jan-Ulrich
Schmidt Ivaylo Stoyanov Matteo Trabattoni Michael Wolff
atelier
Vít Baloun Petr Dvorák Nela Estrada Jennifer Helia de Felice
Monika Frycová & Ivan Palacký Monika Frycová
Ema Harmadyova Jirí Havlícek Janek Jirícek &
Filip Cenek Janek Jiricek Matej Kolár Lenka Kocišová Vít
Kraus Michal Krysl Ladeboue Klára Mikulcová Lucie Peterková
Jan Prošek Pavel Sterec Helena Svobodová Jan Symon Tomáš
Székely David Tieku
Studierende
und Absolventen zweier Hochschulen (Mainz und Brünn) stellen in der
gemeinsamen Präsentation klasse atelier ihre jüngsten
Arbeiten in der 500 qm großen Ausstellungshalle und dem Studio des
Kunstvereins Ludwigshafen aus. Die umfangreiche Schau umfasst Fotografien,
Videos und Installationen von insgesamt 22 KünstlerInnen der Klasse
Spacek Fotografie (Akademie für Bildende Künste Mainz) sowie
25 KünstlerInnen des Atelier Performance Ruller (Fakultät für
Bildende Künste Brünn).
Seit mehreren
Jahren besteht ein reger Austausch und intensiver Kontakt zwischen den
Lehrenden und Studierenden beider Hochschulen. Bereits im Sommer 2004
führte die Zusammenarbeit zu einer ersten Gemeinschafts-ausstellung
beider Klassen im Haus der Kunst in Brünn. Im Gegenzug ist dieses
Jahr der Kunstverein Ludwigshafen Gastgeber für die deutsch-tschechische
Kooperation.
Das Spektrum
der Beiträge der Klasse Spacek reduziert sich nicht auf rein fotografische
Arbeiten sondern reicht von fotografischen Sequenzen, Inszenierungen,
Installationen, fotoplastischen Arbeiten, Videos und Animationen bis zu
performativen Beiträgen. Trotz des großen Freiraums innerhalb
der Lehre, was die Wahl der künstlerischen Ausdrucksform wie die
der thematischen Fragestellung betrifft, zeigt sich in allen Beiträgen
im Zusammenspiel von inhaltlicher Bedeutung und formaler Wirkung ein wesentlicher
Grundsatz der Lehre.
Das Atelier
Performance besteht unter der Leitung von Prof. Tomas Ruller seit 1998.
Neben digitaler und konzeptueller Fotografie bildet die freie Aktionskunst
den Ausbildungs-schwerpunkt. Aktion, Performance und Interaktivität
werden als Strategie der Annäherung an die Wirklichkeit sowohl auf
materieller wie auch auf geistiger Ebene reflektiert. Im Zusammenwirken
visueller, akustischer, kinetischer und verbaler Ausdrucksmittel gibt
die Ausstellung einen Einblick in die Vielfalt künstlerischer Darstellungsformen.
Zahlreiche Beiträge zeigen eine intensive Auseinandersetzung mit
ganz alltäglichen Situationen. Sie sind oftmals das Ergebnis des
direkten und unmittelbaren Kontakts der KünstlerInnen mit dem Publikum
und greifen auf humorvolle Weise hintersinnig und ironisch pointiert aktuelle
gesellschaftliche Frage-stellungen auf.
Die Ausstellung
stellt charakteristische Werke der jüngsten Generation von zwei bedeutenden
europäischen Regionen vor. Sie macht die vielfältigen Möglichkeiten
künstlerischer Produktion deutlich, zeigt Parallelen und Unterschiede
formaler und inhaltlicher Fragestellungen.
Zur Ausstellung
erscheint ein Katalog.
Jeden
Sonntag findet um 14 Uhr eine Führung statt.
Mit freundlicher
Unterstützung von:
BASF The
Chemical Company
Kultursommer
Rheinland-Pfalz |